Was ist VERSA?

Der Verein zur Verhinderung sexueller Ausbeutung von Kindern im Sport (VERSA) bezweckt die Enttabuisierung von sexueller Ausbeutung mittels Informationen an Vereine, TrainerInnen, Eltern, Kinder/Jugendliche und Öffentlichkeit in Zusammenarbeit mit Fachstellen und Behörden.

Ziel ist es:

1. Kinder und Jugendliche im Sportverein vor sexueller Ausbeutung zu schützen.
2. Personen mit pädosexuellen Neigungen vom Jugendsport fernzuhalten.
3. Vertrauen in den Jugendsport zu schaffen.
 

Vereine, welche Mitglieder bei VERSA sind verpflichten sich zu folgenden Massnahmen:

*   Selbständige und automatische Abgabe der VERSA-Merkblätter an die Eltern der im Verein trainierenden Kinder und Jugendlichen.
*   Alle im Verein heute und inskünftig aktiven TrainerInnen unterzeichnen die VERSA-Grundsatzerklärung. VERSA erhält automatisch und umgehend eine Kopie aller unterzeichneten Grundsatzerklärungen, welche durch den/die Präsident/in gegengezeichnet sind.
*   Jährlich aktualisierte Liste der aktiven TrainerInnen im Verein.
*   Im Publikationsorgan des Vereins wird das Thema "sexuelle Ausbeutung von Kindern im Sport" nach Vorlage von VERSA mindestens einmal pro Kalenderjahr aufgegriffen.
*   Bevor der Verein eine(n) neue(n) Trainer/in aufnimmt, wird beim Verein, in welchem die Person vorgängig tätig war, Referenzen eingeholt.
*   Bei Verdachtsmomenten arbeitet der Verein aktiv mit Beratungsstellen und/oder Polizei zusammen.
*   Von VERSA erhaltene Informationen leitet der Verein automatisch und umgehend in geeigneter Weise an Eltern und/oder TrainerInnen weiter.

Mehr auf der VERSA-Homepage des Zürcher Stadtverbandes für Sport (ZSS)

  Dieses "Label" soll Eltern in Zukunft klar signalisieren, ob ein Verein den VERSA-Codex nachlebt und alles in der eigenen Kraft stehende unternimmt, um sexuelle
Übergriffe im Verein zu verhindern.